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Teil 2 - Station E3 und die Schulter OP  E-Mail
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Teil 2 - Station E3 und die Schulter OP
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In der Notaufnahme ging dann alles seinen Lauf. Dem Diensthabenden Arzt erzählte ich, dass ich mir die Schulter ausgerenkt hatte und er die bitte schnellstmöglich einrenken möchte, weil es langsam unangenehm wird. Unzähligen Überredungsversuchen zum Trotz ging es erstmal zum Röntgen, wo leider nicht festgestellt werden konnte, dass die Schulter wirklich draußen ist.

Mit diesem erschütterten Befund und unerträglichen Schmerzen ging es dann wieder zurück in die Notaufnahme (OP) wo schon alle auf mich warteten :-)

Von nun an ging alles ganz fix...Wo ich hinguckte, waren nur Schwestern und Ärzte, die alle routiniert Ihren Aufgaben nachgingen und mich ruhig stellten - hui...schönes Gefühl :-)

Station E3

Irgendwann wachte ich dann im hintersten Zimmer auf der Station E3 auf. Nach und nach erfuhr ich dann, dass es nach der Ruhigstellung ins CT ging und dort folgende Unahnnämlichkeiten festgestellt wurden:

- gebrochenes rechtes Schulterblatt

- rechte Schulter nach oben, hinten luxiert (95% aller Schulterm luxieren nach vorne...)

- "Reverse Hill-Sachs-Syndrom" - durch den Sturz auf die luxierte Schulter habe ich den den Schultergelenkskopf in einen Knochen reingequetscht

 

Reverse Hill Sachs Syndrom

Das "Reverse Hill Sachs Syndrom" war von seltener und beachtlicher Größe... 4 cm lang, 1 cm tief und 1 breit! Ohne die anschließende OP am 12.03.2008 wäre mich die rechte Schulter ständig bei jeder Innenrotation eingerastet, was auf Dauer sicherlich nicht schön ist.

 

Schulter OP - Der Abend davor

Am Abend zu vor hatte ich noch mehrere interessante, aber auch erschreckende Gespräche mit den operierenden Ärzten, die mir die CT Bilder vom Unfall-Tag zeigten und nebenbei alles erklärten. Am erschreckensten vom Ganzen war wohl die Art und Weise, wie die Ärzte die Einzelheiten erklärten. Sehr Trocken und irgendwie vollkommen unberührt.

Im Nachhinein kann ich den Ärzten das gar nicht übel nehmen, weil die so was fast alltäglich haben/machen und man sicherlich auch in diesem Beruf abstumpft...

Das Anästhesiegespräch verlief auch ähnlich und mit einem unwohlen Gefühl der Ungewissheit ging es dann wieder zurück auf mein Zimmer... Irgendwie wurde mir jetzt erst bewusst, was das alles in Mitleidenschaft gezogen wurde.

 


 
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